Einen guten Ausgangspunkt für die Erkundung der Halbinsel bildet der Hafen Strucklahnungshörn im Nordwesten. Von dort legen die Fähren nach Pellworm ab – die Überfahrt dauert rund 35 Minuten und erfordert eine vorherige PKW-Anmeldung. Außerdem starten hier Ausflugsschiffe zu den Halligen Hooge und Nordstrandischmoor sowie zu den Seehund- und Kegelrobbenbänken im Wattenmeer.
Im Süden der Halbinsel liegt Süderhafen mit der Engelmühle, einer holländischen Windmühle von 1889 (Süderhafen 15). Heute beherbergt sie ein Gourmet-Café, eine Meisterkonditorei und eine Chocolaterie, dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Ebenfalls sehenswert ist der Pharisäerhof in Elisabeth-Sophien-Koog, ein Hof aus dem Jahr 1743, der seit neun Generationen in Familienbesitz ist. Hier soll 1872 der Pharisäer entstanden sein – ein Heißgetränk aus gesüßtem Kaffee, braunem Rum und einer Schlagsahnehaube, das man durch die Sahne trinkt und nicht umrührt. Der Hof betreibt heute ein Restaurant, ein Café und einen Hofladen.
Wer mehr über das Ökosystem Wattenmeer erfahren möchte, findet im Nationalpark-Haus der Schutzstation Wattenmeer (Am Kurhaus 27) eine Dauerausstellung dazu. Von dort aus lassen sich auch geführte Wattwanderungen buchen – ganzjährig, auch im Winter.