Der bekannteste Anlaufpunkt der Insel ist das Castello Aragonese in Ischia Ponte. Die Festung steht auf einer 113 m hohen vulkanischen Felseninsel aus Trachytgestein und ist über eine 220 m lange Steinbrücke mit der Hauptinsel verbunden. Erste Befestigungen gab es hier bereits 474 v. Chr., das heutige Schloss entstand 1438. Im Inneren befinden sich eine Kirche, ein Klarissenkloster mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert und ein Foltermuseum. Der Eintritt liegt bei ungefähr 12 bis 15 Euro, geöffnet ist täglich ab etwa 9 Uhr.
Wer lieber an die Küste möchte, findet am südlichen Ende der Insel den Maronti Beach, mit rund 3 km der längste Sandstrand Ischias. Besonders ist, dass aus dem Vulkangestein warme Thermalströme ins Meer treten, sogenannte Fumarolen. Der Strand liegt unterhalb von Barano d'Ischia und ist per Bus oder Taxi erreichbar.
In Lacco Ameno, der kleinsten Gemeinde der Insel, lohnt sich ein Besuch im Museo Archeologico di Pithecusae in der Villa Arbusto. Das bekannteste Exponat ist die sogenannte Coppa di Nestore, ein Trinkgefäß aus dem späten 8. Jahrhundert v. Chr. und damit eines der ältesten Beispiele des griechischen Alphabets auf italienischem Boden. Direkt im Hafen von Lacco Ameno liegt außerdem der pilzförmige Tuffsteinfelsen Il Fungo, das Wahrzeichen des Ortes.