Das Stadtbild von Gerolstein wird von den Gerolsteiner Dolomiten geprägt – Kalkfelsen, die vor rund 380 Millionen Jahren als subtropisches Flachmeer entstanden sind. Die Felsen Hustley, Munterley, Drohende Ley, Große Kanzel und Auberg sind von vielen Punkten der Stadt aus zu sehen. Der bekannteste Gipfel ist die Munterley, die über den Gerolsteiner Felsenpfad erreichbar ist. Dieser Erlebnisrundweg ist ein Partnerweg des Eifelsteigs, rund 8,4 Kilometer lang und in etwa vier Stunden zu bewältigen. Start ist an der Tourist-Information in der Brunnenstraße 10. Unterwegs führt der Weg auch an der Buchenlochhöhle vorbei, einer Karsthöhle, die bereits in der Steinzeit bewohnt war.
Hoch über der Stadt liegt die Burgruine Löwenburg, erstmals 1115 erwähnt und ganzjährig frei zugänglich. Von dort hat man einen weiten Blick über Gerolstein, das Dolomitenmassiv und das Kylltal. Direkt in der Innenstadt befindet sich das Naturkundemuseum Gerolstein, untergebracht in einem barocken Gebäude von 1710, das früher als Rathaus diente. Es zeigt Mineralien, Gesteine und Fossilien aus der Region sowie Funde aus der Ur- und Frühgeschichte.
Ebenfalls sehenswert ist das Besucherzentrum von Gerolsteiner Brunnen am Vulkanring. Dort gibt es montags bis freitags um 15:00 Uhr Führungen für Individualbesucher, mit Kurzfilm und Gratisproben. Gerolstein ist der Namensgeber eines der bekanntesten deutschen Mineralwasser – das lässt sich hier direkt nachvollziehen.