Der auffälligste Punkt im Ort ist der Leuchtturm J.C.J. van Speijk, erbaut 1834, 37 Meter hoch und benannt nach dem niederländischen Seeoffizier Jan Carel Josephus van Speijk. Im Sommer lässt er sich besteigen, freitags von 19 bis 21 Uhr und sonntags im Juni bis August von 11 bis 13 Uhr. Tickets gibt es im KNRM-Bootshaus am Boulevard Zuid 5. Von oben reicht der Blick weit über die Nordsee und die angrenzenden Dünen.
Direkt im Dorfkern lohnt sich ein Besuch im Museum van Egmond, das in einer ehemaligen Kirche mit Bleiglasfenstern untergebracht ist. Die Dauerausstellung zeigt die Geschichte des Fischerdorfs, darunter ein historisches Ruderrettungsboot. Geöffnet ist das Museum von April bis Oktober.
Wer sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessiert, findet im Bunkermuseum Jansje Schong am Boulevard Noord 73 einen erhaltenen Munitionsbunker aus der Zeit des Atlantikwalls. Das Museum öffnet ebenfalls von April bis Oktober, der Eintritt liegt bei etwa 7,50 Euro für Erwachsene.
Abseits der Museen führt die Voorstraat als Fußgängerzone mit Fischständen und kleinen Läden durch den Ortskern. Der zentrale Platz Pompplein beherbergt die VVV-Touristinfo. Wer etwas weiter fahren möchte, findet in Egmond aan den Hoef, rund 3 Kilometer östlich, die Wasserschlossruine Slot op den Hoef, die mittelalterliche Burg der Grafen von Egmond.