Der Haffplatz ist der natürliche Ausgangspunkt für einen ersten Rundgang. Hier liegt der Anleger für Fahrgastschiffe, ein Fischereianleger und mehrere Restaurants. Die Seebrücke Rerik an der Wustrower Straße wurde 1992 eingeweiht und ist 170 Meter lang. Von ihr aus hat man den Blick auf das Salzhaff und die Ostsee gleichzeitig.
Direkt neben der Seebrücke liegt der Schmiedeberg, eine Erhöhung mit den Überresten eines slawischen Burgwalls. Ein archäologischer Lehrpfad mit Schautafel erklärt die Geschichte des Walls, der neben Kap Arkona als einziges bekanntes Exemplar dieser Art unmittelbar an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns gilt. Von oben sieht man Hafen, Salzhaff und die Halbinsel Wustrow.
Wer etwas weiter in den Ort geht, findet im historischen Ortskern die St.-Johannis-Kirche, einen spätgotischen Backsteinbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Heimatmuseum Rerik in der Dünenstraße 4 zeigt in einem historischen Schulhaus die Ortsgeschichte des früheren Alt Gaarz, wie Rerik bis 1938 hieß.
Nordöstlich des Zentrums liegt die Teufelsschlucht, ein natürlicher Steilküstenabschnitt mit bis zu 13 Meter hoher Küstenwand. Über 87 Stufen gelangt man hinunter zum Strand. Am Strandzugang befindet sich einer der ausgewiesenen Hundebadestrände.