Ein guter Ausgangspunkt für einen Kurzurlaub ist der Flensburger Museumshafen am Bohlwerk. Dort liegen historische Schiffe, darunter der restaurierte Salondampfer Alexandra, und die angrenzende Museumswerft zeigt, wie die Schifffahrt an der Förde früher aussah. Das Schifffahrtsmuseum Flensburg, untergebracht im ehemaligen Zollpackhaus, ergänzt das Bild: Es zeigt die maritime Geschichte der Förde und erklärt, wie Flensburg im 19. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Rumhandelszentren Nordeuropas wurde. Flensburger Schiffe fuhren damals zu dänischen Kolonien in der Karibik, der Zuckerrohrschnaps wurde anschließend in Flensburg zu Rum verarbeitet. Heute sind noch zwei Rumhäuser in der Stadt aktiv, darunter Johannsen Rum.
Ein paar Kilometer nördlich liegt Glücksburg, die nördlichste Stadt Deutschlands. Dort steht Schloss Glücksburg, ein Renaissance-Wasserschloss, das zwischen 1582 und 1587 auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters errichtet wurde. Es war Regierungssitz dänischer Könige und gilt als eine der bedeutendsten Residenzen Nordeuropas. Das Schloss steht auf einem Binnensee und beherbergt heute eine Kunstsammlung sowie ein Museum. Von Glücksburg aus sind auch die Ochseninseln in der Innenförde sichtbar, die im Sommer per Ausflugsschiff erreichbar sind.
Wer die Außenförde erkunden möchte, findet an der deutschen Südseite den Leuchtturm Falshöft in Angeln. Er wurde zwischen 1908 und 1910 erbaut und diente 92 Jahre lang als Orientierungsfeuer für die Schifffahrt, unter anderem zur Warnung vor den Untiefen Bredgrund, Kalkgrund und Schleisand.