Das Herzstück der Stadt ist die Krupówki, eine rund 2,5 Kilometer lange Fußgängerpromenade mit Holzbauten im typischen Zakopane-Stil, Souvenirläden, Pferdekutschen und Marktbetrieb. Die Kreuzung Krupówki/Kościuszki gilt als Stadtzentrum. Am Ende der Promenade befindet sich die Talstation der Gubałówka-Standseilbahn, die auf einen Hügelrücken auf 1.126 Metern führt. Von dort oben hat man einen direkten Blick auf die Hohe Tatra und die Stadt darunter – im Winter gibt es dort auch eine Rodelbahn.
Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, findet im Tatra-Museum (Muzeum Tatrzańskie) in der Krupówki 10 Sammlungen zu Naturgeschichte, Ethnografie, Geologie und Kunst der Tatra-Region. Das Hauptgebäude wurde nach einem Entwurf von Stanisław Witkiewicz und Franciszek Mączyński im Zakopane-Stil errichtet. Eine Filiale des Museums ist die Villa Koliba – die älteste erhaltene Villa im Zakopane-Stil, seit 1983 polnisches Denkmal, mit original erhaltener Inneneinrichtung und regionalem Kunsthandwerk.
Etwas außerhalb des Zentrums, im südlichen Stadtteil Kuźnice, liegt die Talstation der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch (1.987 m). Die Bahn ist seit 1936 in Betrieb und gilt als eine der ältesten Seilbahnen Europas. Die Fahrt dauert rund 20 Minuten; das Ticket schließt den Eintritt in den Tatra-Nationalpark ein. Wer lieber wandert, braucht ab Kuźnice etwa dreieinhalb Stunden bis zum Gipfel.