Das bekannteste Bauwerk der Region steht bei Netzschkau: die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie ist 574 Meter lang, 78 Meter hoch und wurde zwischen 1846 und 1851 aus 98 Bögen in vier Etagen errichtet. Vom Aussichtspunkt am Parkplatz 1 lässt sich die gesamte Konstruktion gut überblicken. Rund 80.000 Menschen besuchen die Brücke jährlich.
In Plauen selbst lohnt sich ein Spaziergang durch die Altstadt mit dem Altmarkt, dem Alten Rathaus und der Kirche St. Johannis. Die Stadt ist als „Spitzenstadt" bekannt, weil hier die Plauener Spitze – eine traditionelle Stickerei – ihren Ursprung hat. Das Vogtlandmuseum Plauen, untergebracht in denkmalgeschützten Bürgerhäusern, gibt Einblick in die Regional- und Kulturgeschichte; Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Wer etwas weiter fahren möchte, findet in Syrau die Drachenhöhle – Sachsens einzige Schauhöhle, seit 1929 öffentlich zugänglich. Geführte Touren führen an Tropfsteinen, Stalagmiten und kleinen Seen vorbei, ergänzt durch eine Lasershow. Der Kindereintritt liegt laut aktuellen Angaben bei rund 3 Euro, bitte vor dem Besuch prüfen.
Im Oberen Vogtland, der sogenannten Musikwinkel-Region rund um Markneukirchen und Klingenthal, dreht sich vieles um den Musikinstrumentenbau. Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen zeigt über 4.000 Exponate zu einem Handwerk, das seit 2014 im Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO eingetragen ist.