Im Ortszentrum steht die Pfarrkirche St. Georg auf einem Hügel über dem Dorf. Die Rokoko-Kirche wurde zwischen 1738 und 1754 erbaut und beherbergt eine romanische Madonna aus dem 12. Jahrhundert – ein ungewöhnlicher Fund für einen so kleinen Ort.
Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, findet im Ortsteil Laubau das Holzknechtmuseum (Laubau 12). Es dokumentiert das Leben der Holzknechte, die fast 300 Jahre lang die Ruhpoldinger Saline versorgten. Zum Museum gehören ein zweistöckiger Ausstellungsbau und ein 30.000 Quadratmeter großes Freigelände mit originalen Forsthütten. Geöffnet ist von Mai bis Oktober, täglich von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt liegt bei etwa 3,50 Euro für Erwachsene.
Überregional bekannt ist Ruhpolding vor allem durch die Chiemgau Arena (Biathlonzentrum 1), eines der bedeutendsten Biathlonstadien Deutschlands. Die Arena wurde 1979 eröffnet und zuletzt für die Biathlon-WM 2012 ausgebaut. Außerhalb des Weltcups sind Stadionführungen buchbar. Im Ortszentrum lohnt sich außerdem ein Halt bei der Windbeutelgräfin, einem historischen Bauernhauskaffee, das für seine Windbeutel-Spezialitäten bekannt ist.