Der bekannteste Anlaufpunkt in Pfronten ist die Burgruine Falkenstein im Ortsteil Meilingen. Sie gilt als höchstgelegene Burgruine Deutschlands, auf rund 1.270 Metern, und wurde um 1300 von Graf Meinhard II. von Tirol erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört. 1883 kaufte König Ludwig II. das Gelände, um hier sein letztes Traumschloss zu errichten. Sein Tod 1886 verhinderte den Bau. Heute gibt es dort eine Aussichtsplattform mit Fernblick sowie ein kleines Burgmuseum mit freiem Eintritt, das täglich geöffnet ist. Der Aufstieg beginnt am Wanderparkplatz unterhalb der Brücke über die Vils, nahe der Tiroler Straße.
Der Hausberg Pfrontens ist der Breitenberg, auf 1.838 Meter. Die Breitenbergbahn mit Talstation an der Tiroler Straße 176 bringt Besucher per Kleinkabinenbahn und Sessellift auf rund 1.700 Meter. Von der Bergstation aus startet der Juwelenweg, ein 2,5 Kilometer langer Erlebnisthemenweg mit interaktiven Stationen wie Seilbrücke, Wackelstämmen und einem Felsenpfad rund um das Thema der Venedigermännlein. Im Winter ist der Breitenberg außerdem Ausgangspunkt der längsten Naturrodelbahn Deutschlands mit 6,5 Kilometern Länge.
Wer lieber im Tal bleibt, kann durch die Höllschlucht wandern. Die familienfreundliche Route „Wasser & Wald" ist 3,7 Kilometer lang, führt an Wasserfällen und Felsformationen entlang und startet am Waldseilgarten Höllschlucht an der Bürgermeister-Franz-Keller-Straße. Dort gibt es auch einen Bogenparcours und eine Steinkugelmühle.