Wer Lolland zum ersten Mal besucht, sollte den Knuthenborg Safaripark bei Maribo einplanen. Mit rund 660 Hektar gilt er als größter Safaripark Nordeuropas. Giraffen, Zebras, Nashörner, Löwen und Tiger leben auf dem weitläufigen Gelände, das man mit dem eigenen Auto durchfahren kann. Dazu kommen der Dinosaurierwald mit lebensgroßen Modellen und das Evolutionsmuseet mit über 30 echten Skeletten, darunter ein Allosaurus-Skelett namens „Big Joe". Ein Besuch dauert leicht einen halben Tag.
Ein ganz anderes Erlebnis bietet Fuglsang Kunstmuseum im Südosten der Insel bei Nysted. Das Museum auf einem Gutshof-Areal zeigt dänische Kunst vom späten 18. Jahrhundert bis heute, mit Werken von Jens Juel, L.A. Ring und Asger Jorn. Im Außenbereich führt eine Wanderroute durch eine Skulpturenlandschaft.
Ebenfalls sehenswert ist Dodekalitten bei Kragenæs im Norden der Insel: zwölf Steinsäulen von je sieben bis neun Metern Höhe, aufgestellt in einem Kreis von 40 Metern Durchmesser. Der Bildhauer Thomas Kadziola hat die Installation entworfen, die elektronische Raummusik von Wayne Siegel ist tagsüber ganzjährig zu hören. Der Eintritt ist frei, und von dort aus sieht man die Ostsee sowie die vorgelagerten Inseln Fejø und Femø.
In Maribo selbst lohnt sich ein Besuch der gotischen Backsteinkathedrale Maribo Domkirke aus dem 15. Jahrhundert, die direkt am Maribosø liegt. Rund um die Seen erstreckt sich der Naturpark Maribosøerne, ein Ramsar-Schutzgebiet mit Wanderwegen und Seeadlern, die in den Wäldern brüten.