Das bekannteste Wahrzeichen der Gemeinde ist die Seebrücke St. Peter-Ording im Ortsteil Bad. Sie ist rund 1.095 Meter lang, barrierefrei und führt über die Salzwiesen bis an den Strand. Am Ende der Seebrücke steht das Pfahlbaurestaurant Arche Noah. Die Seebrücke feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Entlang des Strandes stehen außerdem 15 Pfahlbauten aus Lärchenholz auf bis zu sieben Meter hohen Pfählen – der erste davon wurde bereits 1911 errichtet. Sie beherbergen heute Restaurants, Toiletten und Rettungsstationen.
Wer mehr über das Wattenmeer erfahren möchte, findet im Nationalpark-Haus SPO im Ortsteil Bad ein Informationszentrum zum UNESCO-Weltnaturerbe. Dort sind auch die Termine für geführte Wattwanderungen erhältlich. Die Salzwiesen selbst dürfen nicht betreten werden.
Ein lohnender Ausflug führt zum Leuchtturm Westerheversand, rund zehn Kilometer nördlich von St. Peter-Ording in der Gemeinde Westerhever. Der rot-weiß gestreifte Turm wurde 1906 erbaut, ist 40 Meter hoch und steht auf einer vier Meter hohen Warft. Vom Info-Hus Westerhever aus sind es etwa 30 Minuten Fußmarsch durch das Watt. Am Parkplatz in Westerhever wird eine Gebühr erhoben.
Im Ortsteil Dorf lohnt sich ein Besuch im Museum der Landschaft Eiderstedt, das die regionale Kulturgeschichte der Halbinsel zeigt. Ebenfalls im Dorf steht die evangelische Kirche St. Peter mit einem gotischen Altar aus der Zeit um 1480. Jeden Mittwoch findet dort auch der Wochenmarkt mit regionalen und saisonalen Produkten statt.