Ein Wochenende reicht, um die wichtigsten Facetten der Stadt zu erleben. Am ersten Tag empfiehlt sich eine Kahnfahrt ab dem Großen Spreewaldhafen in den Ortsteil Lehde, ein Inseldorf mit rund 130 Einwohnern, das auf kleinen, von Fließen umgebenen Inseln liegt. Dort befindet sich das älteste Freilandmuseum Brandenburgs, das von April bis September täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist und ein integriertes Gurkenmuseum beherbergt. Wer noch weiter ins Wasser will, paddelt bis zur Wotschofska, einem traditionellen Gasthaus tief im Spreewald, das nur per Kahn oder Fahrrad erreichbar ist.
Der zweite Tag gehört den Spreewelten: Das Erlebnisbad an der Alten Huttung 13 hat ein Wellenbecken, zwei Riesenrutschen und eine verglaste Anlage mit Humboldtpinguinen. Die angeschlossene Spreewälder Therme „360°" nutzt Thermalsoleheilwasser, das Außenbecken ist ganzjährig auf bis zu 28 °C beheizt. Die Saunawelt umfasst 14 Themensaunen, darunter eine Gurkensauna bei 60 °C und einen Salzstollen.
Familien mit Kindern fahren gut mit dem Gurkenradweg, der von Lübbenau über Lehde bis nach Cottbus führt, kaum Steigungen hat und an der Slawenburg Raddusch in Vetschau vorbeikommt, rund zehn Kilometer entfernt. Paare, die es ruhiger angehen, buchen ein Paket im Hamam oder lassen sich eine der über 20 Massagen im Spa der Spreewelten gönnen.