Der bekannteste Anlaufpunkt im Ort ist die Seebrücke Koserow. Sie ist 280 Meter lang, barrierefrei zugänglich und wurde 2021 eröffnet. Am Brückenkopf steht ein acht Meter hoher Glockenturm, von der Seebrücke aus legen auch Schiffe der Adler-Linie ab. Direkt daneben befinden sich die Koserower Salzhütten, historische Fischereigebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, von denen heute noch einige unter Denkmalschutz stehen. In einem davon ist das kleine Fischereimuseum „Uns Fischers Arbeitshütt" untergebracht, das von Mai bis September geöffnet ist. Traditionell geräucherter Fisch, ausschließlich mit Buchenholz, wird dort ebenfalls angeboten.
Ein paar Minuten östlich des Ortskerns liegt der Streckelsberg, eine rund 58 Meter hohe Kliffranddüne und Naturschutzgebiet mit 36 Hektar Fläche. Von dort oben hat man Sicht auf Ostsee und Achterwasser gleichzeitig. Der Wanderweg beginnt direkt bei den Salzhütten. Im Naturschutzgebiet wachsen alte Rotbuchen und Waldkiefern, im Frühjahr kommen dort auch Orchideen vor.
Im Ortsteil Lüttenort, zwischen Koserow und Zempin, befindet sich das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein in der Lüttenort 1. Der Maler Otto Niemeyer-Holstein lebte und arbeitete dort ab 1933, seit 1985 ist das Anwesen im Originalzustand als Museum zugänglich. Zum Ensemble gehören Atelier, Wohnhaus in einem umgebauten Berliner S-Bahn-Waggon, ein Skulpturengarten und eine Galerie mit Wechselausstellungen. Im Sommer ist das Museum täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt liegt bei etwa 5 Euro. Im Sommer finden mittwochs um 11 Uhr Familienführungen statt.