Bei gutem Wetter führt der Weserradweg direkt durch die Stadt und verbindet Holzminden mit Hameln im Norden und Höxter im Süden – ideal für eine entspannte Tagestour mit dem Fahrrad. Wer weiter in den Solling möchte, fährt die elf Kilometer nach Neuhaus im Solling: Der Wildpark Neuhaus umfasst rund 50 Hektar mit Gehegen für Rotwild, Luchse und Wölfe sowie fünf Aussichtsplattformen. Familien verbringen dort leicht einen halben Tag. Wer höher hinaus will, wandert zum Hochsollingturm, einem 33 Meter hohen Aussichtsturm mit Rundblick über den gesamten Solling. Im Ortsteil Silberborn liegt das Hochmoor Mecklenbruch, eines der größten Hochmoore Niedersachsens; geführte Touren finden von Mai bis Oktober statt. Bei Regen empfiehlt sich das Sensoria für den Vormittag, danach das Hallenbad direkt an der Weser mit römischem Dampfbad und Whirlpool. Wer einen Ausflug plant, fährt zu Schloss Bevern, einem der bedeutendsten Baudenkmäler der Weserrenaissance, nur acht Kilometer entfernt; sonntags um 14 Uhr gibt es öffentliche Führungen durch das Heimatmuseum. Paare, die Porzellan mögen, fahren zur Manufaktur Fürstenberg mit ihrem Museum zur Kulturgeschichte des Porzellans.
Auf dem Teller landet in Holzminden, was der Solling hergibt: Rotwild aus den umliegenden Wäldern, Forelle aus den Sollingbächen und in Bäckereien Vanillin-Spezialitäten mit direktem Bezug zur Stadtgeschichte. Beim jährlichen Holzmindener Weinfest im Mai verkosten Besucher Weine aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten im Duftgarten mit Weserblick.