Ein Wochenende reicht, um die wichtigsten Stationen zu verbinden: Am ersten Tag lohnt sich der Besuch des Bayeux War Cemetery, des größten britischen Soldatenfriedhofs in Frankreich, und des Musée Mémorial de la Bataille de Normandie am Rand der Altstadt, das die 100 Tage der Normandieschlacht dokumentiert. Danach führt der Weg durch das Vieux-Bayeux zur Cathédrale Notre-Dame, die 1077 in Anwesenheit Wilhelms des Eroberers eingeweiht wurde und deren romanisch-gotisches Langhaus 96 Meter misst. Am zweiten Tag bietet sich ein Ausflug nach Arromanches-les-Bains an, nur zehn Kilometer nördlich, wo die Betonreste des künstlichen Mulberry-Hafens noch im Meer stehen, oder nach Omaha Beach bei Vierville-sur-Mer, rund 20 Kilometer westlich, mit dem angrenzenden Normandy American Cemetery. Wer frischen Fisch vorzieht, fährt die zehn Kilometer nach Port-en-Bessin-Huppain, wo Austern und Jakobsmuscheln aus dem Bessin direkt vom Hafen kommen. Für Familien mit Kindern ist der Mittwochsmarkt auf der Rue Saint-Jean (7:30 bis 13:30 Uhr) ein guter Einstieg in den Tag, bevor man die Altstadt erkundet.