Vom Elbkai sind es wenige Gehminuten bis zum Marktplatz. Dort steht der Sendig-Brunnen aus dem Jahr 1896, daneben die St.-Johannis-Kirche mit einem Renaissancealtar, der ursprünglich für die Dresdner Kreuzkirche geschaffen wurde. Im Kirchenschiff sind Hochwassermarken zu sehen, die alle Elbfluten seit 1784 festhalten. Nördlich des Marktplatzes liegt das Nationalpark Zentrum Sächsische Schweiz in einem ehemaligen Kino – hier gibt es Informationen zur Entstehung des Elbsandsteingebirges und zu den Nationalparks beider Seiten der deutsch-tschechischen Grenze.
Auffälligstes Bauwerk der Stadt ist der historische Personenaufzug aus dem Jahr 1904. Er bringt Besucher 50 Meter in die Höhe, hinauf in den Ortsteil Ostrau. Von oben reicht der Blick über das Elbtal und die umliegenden Hügel. Eine Brücke verbindet die Aufzugstation mit dem Waldrand und mehreren Wanderwegen Richtung Schrammsteine.
Die 2,7 Kilometer lange Elbpromenade beginnt an der Elbbrücke und führt direkt am Flussufer entlang. Unterwegs sind der Personenaufzug und die St.-Johannis-Kirche gut zu sehen. Der Kurpark, 1873 angelegt und 1994 neu gestaltet, liegt ebenfalls zentral und dient als Startpunkt der Kirnitzschtalbahn.