
Kurzurlaub im Schwarzwald
Triberger Wasserfälle, Schwarzwaldbahn und endlose Tannenwälder

Kurzurlaub im Schwarzwald
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Partnerhotels und Unterkünfte im Schwarzwald
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Darum lohnt sich ein Kurztrip in den Schwarzwald
Zwischen Baden-Baden im Norden und dem Hochrhein im Süden liegt eine Mittelgebirgslandschaft, die sich an einem Wochenende nie vollständig erkunden lässt, aber gerade deshalb für mehrere kurze Aufenthalte interessant bleibt: enge Flusstäler, Hochlagen mit freiem Blick bis zu den Vogesen, ein See, der zur Eiszeit entstand, und Wasserfälle, die sich über Stufen ins Tal stürzen. Wer einen Kurzurlaub im Schwarzwald plant, kann sich für eine Region entscheiden, statt sich auf eine einzelne Stadt festzulegen, und die Route je nach Interesse zwischen Bergstraßen, Wanderwegen und kleinen Kurorten zusammenstellen.
Wie kommt man in den Schwarzwald?
Die Schwarzwaldbahn verbindet als Regional-Express stündlich Karlsruhe Hauptbahnhof mit Konstanz am Bodensee und fährt dabei mitten durch die Region: über Rastatt, Baden-Baden, Offenburg, Hausach, Triberg, St. Georgen und Villingen bis nach Donaueschingen. Zwischen Hausach und St. Georgen überwindet die Strecke durch insgesamt 39 Tunnel und zwei Kehrtunnel einen Höhenunterschied von mehr als 560 Metern, eine der aufwendigsten Streckenführungen im deutschen Bahnnetz. Wer in Triberg aussteigt, erreicht von dort in rund 30 Minuten zu Fuß die Triberger Wasserfälle, die mit etwa 163 Metern als höchste Wasserfälle Deutschlands gelten. Für den Südschwarzwald rund um Titisee und Feldberg ist Freiburg im Breisgau ein praktischer Ausgangspunkt, von dort fährt die Regionalbahn der Strecke Freiburg–Seebrugg direkt nach Titisee. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kommt über die A5 von Karlsruhe oder Basel oder über die A81 aus Richtung Stuttgart in die Region; viele der bekannten Ziele liegen jedoch an kurvenreichen Bergstraßen, auf denen eine entspannte Fahrweise mehr Sinn ergibt als eine schnelle Verbindung.

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Was macht die Schwarzwaldhochstraße besonders?
Die Schwarzwaldhochstraße, offiziell die Bundesstraße 500, führt auf rund 60 Kilometern von Baden-Baden nach Freudenstadt und gilt als eine der ältesten Ferienstraßen Deutschlands. Sie verläuft entlang des Hauptkamms des Nordschwarzwalds und bietet bei klarem Wetter Ausblicke bis in die Rheinebene und zu den Vogesen. Etwa in der Mitte der Strecke liegt der Mummelsee, ein kleiner Karsee auf gut 1.000 Metern Höhe, um den sich seit Jahrhunderten Sagen über Nixen und Geister ranken, die angeblich in seiner Tiefe hausen. Von Mai bis Oktober gibt es am Mummelsee einen Bootsverleih für Ruder- und Tretboote, gebadet werden darf wegen des Naturschutzes nicht. Wer von dort aus weiterwandert, kann in etwa 1,5 Kilometern das Gipfelplateau der Hornisgrinde erreichen, mit 1.164 Metern der höchste Berg des Nordschwarzwalds. Am Ruhestein, einer Passhöhe auf rund 900 Metern an derselben Straße, liegt das Nationalparkzentrum Ruhestein: Der Eintritt ins Gebäude ist frei, nur der Besuch der multimedialen Dauerausstellung zum Nationalpark Schwarzwald ist kostenpflichtig, ein Programm, das sich auch bei schlechtem Wetter anbietet.
Welche Wasserfälle und Wanderwege lohnen sich im Schwarzwald?
Etwas abseits der Hochstraße, bei Oppenau im Renchtal, liegen die Allerheiligen-Wasserfälle. Der Lierbach stürzt hier über sieben Stufen rund 83 Meter in die Tiefe, ein bereits 1840 angelegter Treppenweg führt entlang der Schlucht direkt an den Kaskaden vorbei. Ausgangspunkt der Rundwanderung ist die Klosterruine Allerheiligen, ein ehemaliges Prämonstratenserkloster aus dem 12. Jahrhundert, dessen Mauerreste mitten im Wald stehen. Im Süden der Region liegt der Titisee, mit rund 2 Kilometern Länge und knapp 1 Kilometer Breite der größte natürliche See des Schwarzwalds. Er entstand während der letzten Eiszeit und gehört zu den saubersten Badeseen Deutschlands; an der Badestelle am Ortsrand von Titisee-Neustadt lässt sich von Mai bis September schwimmen, daneben werden Tret- und Ruderboote sowie Seerundfahrten mit einem Ausflugsschiff angeboten. Wer von dort aus weiter in die Höhe will, erreicht über die Ortschaft Bärental den Feldberg, mit 1.493 Metern der höchste Berg des Schwarzwalds und höchste Punkt außerhalb der Alpen in Deutschland. Eine Kabinenbahn führt vom Parkplatz am Haus der Natur zum Vorberg Seebuck, von dort sind es noch knapp zwei Kilometer zu Fuß bis zum eigentlichen Gipfel; markierte Rundwege rund um den baumlosen Gipfelbereich dauern zwischen 30 Minuten und drei Stunden.
Was kann man an einem Wochenende im Schwarzwald unternehmen?
Ein Wochenende im Schwarzwald lässt sich gut mit einem Tag im Norden rund um die Schwarzwaldhochstraße und einem Tag im Süden rund um Titisee und Feldberg aufteilen, wer länger bleibt, kombiniert beide Regionen über die Schwarzwaldbahn. Bei stabilem Wetter bietet sich am Vormittag eine Wanderung zu den Allerheiligen-Wasserfällen oder dem Feldbergsteig an, mittags eignet sich eine Pause am Mummelsee oder direkt am Titisee mit Blick auf die umliegenden Berge. Nachmittage mit schlechterem Wetter lassen sich gut im Nationalparkzentrum Ruhestein verbringen, dessen Ausstellung Wald und Wildnis des Nationalparks Schwarzwald erklärt. Wer mit Kindern reist, kann den Familienbereich an der Titisee-Badestelle mit Sandstrand und flachem Ufer einplanen oder in Triberg neben den Wasserfällen einen Stopp am dortigen Schwarzwaldmuseum einlegen. Für eine reine Naturtour ohne große Stationen eignet sich der Abschnitt zwischen Mummelsee und Hornisgrinde, der auch ohne Auto über Buslinien ab Baden-Baden erreichbar ist.
Wann lohnt sich eine Reise in den Schwarzwald besonders?
Von Mai bis Oktober sind sowohl die Titisee-Badestelle als auch die Bootsverleihe am Mummelsee in Betrieb, in diesen Monaten lassen sich Wanderungen am Feldberg und an den Allerheiligen-Wasserfällen gut mit Wasseraktivitäten verbinden. Im Winter verwandelt sich der Feldberg in eines der größeren Skigebiete außerhalb der Alpen, mit Liftanlagen direkt am Gipfelbereich, während die Schwarzwaldhochstraße bei Schnee vor allem für Skiwanderwege rund um den Ruhestein interessant wird. Wer die Region mit der KONUS-Gästekarte besucht, die in vielen Ferienorten bei Übernachtung ausgegeben wird, kann Bus und Bahn zwischen den einzelnen Schwarzwald-Regionen ohne zusätzliches Ticket nutzen, praktisch für alle, die mehrere Ausflugsziele auf einer Reise verbinden möchten.
Für wen ist ein Hotelgutschein für den Schwarzwald ein gutes Geschenk?
Ein Hotelgutschein für den Schwarzwald ist ein passendes Geschenk für Menschen, die gern selbst entscheiden, welchen Teil der Region sie kennenlernen möchten, ob das eher die Hochlagen rund um die Schwarzwaldhochstraße sind oder der Süden mit Titisee und Feldberg. Das Datum lässt sich frei wählen, und die Unterkunft kann passend zur gewünschten Jahreszeit und Region selbst ausgesucht werden. Der Gutschein eignet sich für Geburtstage, Weihnachten, Jahrestage oder ein gemeinsames Wochenende zu zweit und lässt sich online einlösen.
Kann ich meinen Gutschein auch für einen Wellnessurlaub einlösen?
Unser Hotelgutschein lässt sich für viele Unterkünfte und Hotels mit eigenem Spa und Wellnessbereich auch im Schwarzwald einlösen. Denn der Schwarzwald gehört zu den traditionsreichsten Wellnessregionen Deutschlands, und das spiegelt sich auch in den Hotels der Region wider. In Baden-Baden, dem seit der Römerzeit bekannten Kurort, liegt das Brenners Park-Hotel & Spa: Die angeschlossene Villa Stéphanie erstreckt sich über 5.000 Quadratmeter und vereint 500 Quadratmeter Finnische und Bio-Saunen mit einer separaten Damensauna, einem Hamam und einem Kaltwasserbecken, ergänzt durch medizinische Vorsorgeprogramme. Im Murgtal bei Baiersbronn bietet das Hotel Traube Tonbach auf rund 4.500 Quadratmetern ein Salzwasser- und ein Süßwasserbecken, ein beheiztes Außenbecken mit konstant 32 Grad sowie eine Wald- und Klangsauna, ein Blütendampfbad und ein Sanarium; das hauseigene Restaurant Schwarzwaldstube trägt seit Jahrzehnten drei Michelin-Sterne. Wer Wellness mit Höhenlage verbinden möchte, findet auf 1.025 Metern, fast am höchsten Punkt der Schwarzwaldhochstraße, im Nationalpark-Hotel Schliffkopf einen 2.000 Quadratmeter großen BergSPA-Bereich mit zwei finnischen Saunen, Kristall-Dampfbad und einem Schwarzwald-Hamam, dazu einen Panoramablick bis zu den Vogesen. Die drei Häuser decken damit ein breites Spektrum ab, von der medizinisch ausgerichteten Kurtradition über das gehobene Genuss-Resort bis zur Höhenlage mitten im Nationalpark.
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