
Kurzreise in die Normandie
Zwischen Kreidefelsen, Apfelgärten und Geschichte – Willkommen in der Normandie.

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Partnerhotels und Unterkünfte in der Normandie
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Ivan Vautier
3, Avenue Henry Chéron, Caen

La Maison du Chene
PERCY MANCHE, BASSE NORMANDIE LE HAMEL BERTRAND, 50410 Percy, France, Percy-en-Normandie

Premium Residence Presqu'Ile de la Touques - Pierre & Vacances
Rue Thiers, Deauville

Hotel de Bourgtheroulde, Autograph Collection
15 Place de la Pucelle, Rouen
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Kurzreise in die Normandie
Die Normandie liegt im Norden Frankreichs direkt am Ärmelkanal – eine Region, in der mittelalterliche Altstädte, steil abfallende Kreidefelsen, Strandorte aus der Belle Époque und historische Gedenkstätten auf vergleichsweise engem Raum nebeneinanderliegen. Wer ein Wochenende dort verbringt, kann je nach Standort zwischen Küste, Kulturstädten und Geschichte wählen, ohne jeweils lange Fahrtzeiten einzuplanen.
Wie kommt man in die Normandie?
Die Anreise aus Deutschland erfolgt in der Regel über Paris. Ab dem Pariser Bahnhof Gare Saint-Lazare fahren täglich mehrere Züge in die Normandie: nach Rouen dauert die Fahrt rund 90 Minuten, nach Caen oder Le Havre zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Wer von einem deutschen Flughafen anreist, steigt am besten am Flughafen Paris-Charles de Gaulle in die Bahn um. Direktflüge in die Normandie aus deutschen Städten gibt es nicht; die Regionalflughäfen Rouen, Caen und Le Havre bieten keine entsprechenden Verbindungen an. Alle aktuellen Zugverbindungen und Abfahrtsbahnhöfe sind auf der offiziellen Tourismusseite der Normandie zusammengefasst. Wer mit dem Auto anreist: Köln liegt rund 520 Kilometer von Rouen entfernt, Frankfurt rund 690 Kilometer. Innerhalb der Region ist ein Mietwagen sinnvoll, da viele Küstenorte und Sehenswürdigkeiten im Inland nicht per Bahn verbunden sind.

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Rouen: Altstadt, Kathedrale und Jeanne d'Arc
Rouen eignet sich als Basisstation für ein Wochenende in der östlichen Normandie. Die Stadt ist von Paris aus am schnellsten erreichbar und bietet selbst ein volles Tagesprogramm. Im Zentrum stehen die Cathédrale Notre-Dame de Rouen und die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern eng beieinander. Claude Monet hielt die Fassade der Kathedrale in einer bekannten Gemäldeserie zu unterschiedlichen Tageszeiten fest. Vom Bahnhof Rouen-Rive-Droite führt die Rue Jeanne d'Arc Richtung Zentrum – wenige Gehminuten bis zur Rue du Gros-Horloge, einer Fußgängerzone mit einer Renaissance-Astronomenuhr aus dem 16. Jahrhundert, die den Place du Vieux-Marché mit der Kathedrale verbindet. Auf dem Place du Vieux-Marché steht die Kirche Sainte-Jeanne-d'Arc, die an die Hinrichtung der Nationalheldin erinnert, die hier im Jahr 1431 stattfand.
Étretat und die Alabasterküste
Rund 90 Kilometer nordwestlich von Rouen liegt Étretat, der bekannteste Ort an der Alabasterküste (Côte d'Albâtre). Die Kreidefelsen mit ihren natürlichen Felsbögen – der Porte d'Aval und der Porte d'Amont – sind direkt vom Kieselstrand aus sichtbar. Wer die Klippen von oben erleben möchte, folgt dem ausgeschilderten Wanderpfad auf die Falaise d'Aval. Étretat ist in der Hochsaison sehr gut besucht; frühmorgens oder an Wochentagen außerhalb der Sommerferien ist dort deutlich mehr Ruhe. Die Anfahrt von Rouen erfolgt am einfachsten per Mietwagen oder über Le Havre mit dem Zug und anschließend Bus über Bréauté-Beuzeville. Aktuelle Informationen zur Anreise stellt das Tourismusbüro der Region Le Havre – Étretat bereit.
Honfleur, Deauville und Trouville
Westlich von Le Havre liegt Honfleur, dessen alter Hafenbecken Vieux Bassin von schmalen, mehrstöckigen Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert gesäumt wird. Die Pont de Normandie, eine markante Schrägsseilbrücke, verbindet Honfleur mit Le Havre und überquert die Seine-Mündung. Honfleur gilt als Geburtsort des Impressionisten Eugène Boudin; im 19. Jahrhundert arbeiteten hier auch Monet, Courbet und Cézanne. Das Musée Eugène Boudin am Place Erik Satie zeigt Werke aus diesem Künstlerkreis.
Rund 30 Kilometer weiter östlich entlang der Côte Fleurie liegen Deauville und Trouville-sur-Mer unmittelbar nebeneinander. Trouville hat breite Sandstrände und eine lebhafte Markthalle direkt am Hafen. Deauville ist bekannt für seine Holzstrandpromenade Les Planches und die Villen im Belle-Époque-Stil; das Seebad ist außerdem Austragungsort des jährlichen Amerikanischen Filmfestivals.
Bayeux, der Wandteppich und die Landungsstrände
Wer an einem Kurzurlaub in der Normandie auch in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs eintauchen möchte, übernachtet am besten in Bayeux oder Caen. Im Musée de la Tapisserie de Bayeux wird der UNESCO-anerkannte Wandteppich aus dem 11. Jahrhundert aufbewahrt, der auf rund 68 Metern die normannische Eroberung Englands schildert. Wenige Kilometer nördlich von Bayeux erstrecken sich die Strände der alliierten Landung vom 6. Juni 1944: Omaha Beach, Utah Beach, Gold Beach und weitere Abschnitte liegen entlang der Küste des Calvados. Das Mémorial de Caen in der Hauptstadt des gleichnamigen Departements bietet eine umfangreiche Dauerausstellung zur Normandie-Invasion und zum Zweiten Weltkrieg.
Giverny: Monets Garten auf dem Weg in die Normandie
Wer aus Richtung Paris anreist, kann einen Halt in Giverny einplanen, das an der Seine zwischen Paris und Rouen liegt. Dort befindet sich das Haus und der Garten von Claude Monet, darunter der berühmte Seerosenteich, der als Vorlage für seine gleichnamige Gemäldeserie diente. Die Fondation Claude Monet ist von April bis Oktober geöffnet. Ein Besuch dauert in der Regel zwei bis drei Stunden; in der Hauptsaison von Mai bis Juni ist die Blütenpracht im Garten besonders ausgeprägt.
Wann lohnt sich ein Kurzurlaub in der Normandie?
Von Mai bis September sind die Bedingungen für einen Kurzurlaub in der Normandie am günstigsten. In den Monaten Juni bis August liegen die Temperaturen häufig zwischen 20 und 25 Grad, die Strände an der Côte Fleurie und der Alabasterküste sind dann besonders gut nutzbar. Das Frühjahr ist wegen Giverny und der Gartenlandschaften eine gute Reisezeit; der Herbst eignet sich, wenn Rouen, Honfleur oder Étretat ohne Hochsaisonbetrieb erkundet werden sollen. Die Küste der Normandie ist wegen des atlantischen Klimas auch im Sommer windiger als mediterrane Ziele; leichte Lagen sollten in der Reisetasche nicht fehlen.
Ein Hotelgutschein für einen Kurzurlaub in der Normandie ist ein gutes Geschenk für Menschen, die Kulturstädte und Küstenlandschaften gern miteinander verbinden und ihre Reise selbst planen möchten. Da Rouen, Honfleur, Étretat, Bayeux und die Landungsstrände jeweils andere Schwerpunkte setzen, lässt sich der Aufenthalt gut nach persönlichem Interesse gestalten. Das Datum ist frei wählbar und die Unterkunft kann passend zum geplanten Reiseschwerpunkt selbst ausgesucht werden. Der Gutschein eignet sich für Geburtstag, Weihnachten, Jahrestag oder ein gemeinsames Wochenende.







